Workshops & Fortbildungen

Unser nächster Marte Meo „Practitioner“ Kurs startet am 1. November – Anmeldungen sind ab sofort möglich!

Marte Meo „Practitioner“

Der Practitioner ist das erste „Level“ der Marte Meo Zertifikate. Hier lernen die Teilnehmenden die Methode kennen und anhand von Videosequenzen aus der eigenen Praxis die Marte Meo Kommunikationsprinzipien dem Kontext entsprechend anzuwenden. Sie erhalten Rückmeldung zum eigenen pädagogischen Handeln und lernen auf diese Weise Bedürftigkeiten ihrer Klient_innen/Kinder wahrzunehmen und entwicklungsförderlich darauf zu reagieren.
Anforderungen/Voraussetzungen: Eigenständiges Erstellen von mindestens 2 Videosequenzen aus dem eigenen pädagogischen (Berufs-)Alltag.
Gruppengröße: mindestens 4, maximal 9 Teilnehmende
Termine: 1. November 2019, 6. Dezember 2019, 10. Januar 2020, 31. Januar 2020, 28. Februar 2020, 13. März 2020
Kosten: 700€ (regulär) oder 500€ (ermäßigt) jeweils zzgl. 30€ Zertifikatskosten (marte meo international)
Veranstaltungsort: Beratungspraxis Lindenthal, Klosterstraße 27, 50931 Köln
Anmeldung & Kontakt: Martina Masurek
Den Ankündigungstext finden Sie hier.

Systemisches Arbeiten – eine Einführung

In diesem Workshop erhalten Sie einen Einblick in die Entstehungsgeschichte und aktuelle Diskurse des systemischen Arbeitens. Außerdem lernen Sie systemische Methoden und Fragetechniken kennen, die wir im Rahmen von Übungsgruppen anwenden. Zudem gibt es Raum für Selbstreflexion, das heißt Sie nehmen die Bedeutung der systemischen Perspektive für Ihren Alltag (sei es beruflich oder privat) in den Blick.
Zeitlicher Umfang: Der zeitliche Rahmen des Workshops lässt sich Ihrem Anliegen und Interesse flexibel anpassen – eine eintägige Einführung ist daher ebenso möglich, wie eine mehrtägige Seminarreihe.

Reflexion und Gestaltung von Lehr-/Lernsituationen

Lehr-/Lernsituationen stellen nicht selten eine Herausforderung dar. Was macht gute Lehre aus? Wie lässt sich ein gemeinsamer Fokus herstellen und aufrechterhalten? Wie kommt ein Austausch mit dem Plenum zustande? Was bedeutet „positiv (An)Leiten“? Im Rahmen des Workshops wird Fragen wie diesen nachgegangen: Auf der Grundlage der Elemente gelunger Kommunikation nach Marte Meo wird zum einen die Gestaltung von Lehr-/Lernsituationen in den Blick genommen, zum anderen haben praktizierende Lehrende die Möglichkeit, anhand von mitgebrachtem Videomaterial eine Rückmeldung zu ihrer eigenen Lehrtätigkeit zu erhalten.
Zeitlicher Umfang: 1 Seminartag à 4-6 Stunden, Folgetermine zur kontinuierlichen Reflexion möglich
Kontakt: Martina Masurek

Stereotype und ihre Wirkmächtigkeit: Rassismus und Diskriminierung im Kontext der eigenen (Beratungs-) Haltung

Obwohl sie eine konjunkturell unterschiedliche Präsenz in der öffentlichen Wahrnehmung erfahren, haben wir es bei Rassismus und Diskriminierung mit kontinuierlichen Phänomenen in einer Gesellschaft zu tun. Sie beeinflussen vor allem betroffene Menschen in ihrem Fühlen, Denken und Handeln und prägen Biographien. Trotz aller Reflexion entfalten Stereotype und (Vor-) Urteile auch im Kontext von Beratung meist unbewusst ihre Wirkung auf die eigene Haltung und die konkrete Arbeit. Ziel der Veranstaltung ist zum einen die Sensibilisierung für Rassismus und Diskriminierung und der Einbezug diesbzgl. kritischer Perspektiven in die eigene Haltung. Zum anderen sollen gemeinsam Möglichkeiten erarbeitet werden, um mit Rassismus- und Diskriminierungserfahrungen in Beratungssituationen umgehen zu können und dabei die Reproduktion von Diskriminierung für die Beratungsnehmenden weitestgehend zu vermeiden.
Zeitlicher Umfang: 1 Seminartag à 8 Stunden, Folgeveranstaltung zur Vertiefüng möglich
Kontakt: Ilja Gold

Sexualisierte Gewalt im Fluchtkontext

Das Entstehen von (sexualisierter) Gewalt ist abhängig vom strukturellen und personellen Kontext, in dem sich Menschen befinden. Flucht als einschneidendes Lebensereignis birgt auf unterschiedlichen Ebenen die Gefahr, Gewalterfahrungen ausgesetzt zu sein. Im Rahmen dieses Workshops geht es zunächst um die Erarbeitung des Gewaltbegriffs und die Vermittlung von Wissen über sexualisierte Gewalt. Darauf aufbauend werden die unterschiedlichen Phasen von Fluchtsituationen und ihre spezifischen Risikofaktoren in den Blick genommen. Als Ausblick oder im Rahmen eines zweiten Workshoptages werden Ansatzpunkte und Formen präventiver Maßnahmen vorgestellt/gemeinsam erarbeitet.
Zeitlicher Umfang: 1 Workshoptag á 4 x 90 Minuten
Kontakt: Martina Masurek

Prävention sexualisierter Gewalt – Möglichkeiten von Marte Meo

Es besteht Einigkeit, dass ‚die Stärkung und Förderung der Entwicklung von Kindern und Jugendlichen im Rahmen eines positiven Gesamtkonzeptes von Erziehung und Sexualerziehung‘ stattfinden sollte. Allein das ‚Wie‘ bereitet Probleme (Runder Tisch o.J., 16 in: Henningsen 2016, 123). Inwiefern eröffnet das Wissen um Elemente gelungener Kommunikation präventive, pädagogische Handlungsmöglichkeiten und kann eine Antwort auf das „Wie?“ darstellen? Dieser Frage nachgehend, werden aktuelle Präventionsüberlegungen dargestellt und mithilfe der videobasierten Marte Meo Methode in die alltägliche Kommunikation übertragen. Anhand kurzer Beispielclips wird deutlich, welche Bedeutung Videosequenzen aus Alltagssituationen für die Reflexion des eigenen professionellen Handelns zukommt: Marte Meo eröffnet einen ressourcenorientierten Blick auf alltägliche zwischenmenschliche Kommunikation und ermöglicht die (Mit-)Gestaltung entwicklungsförderlicher Momente. Die Perspektive der Methode orientiert sich an den Bedürfnissen und Kompetenzen von Kindern und Jugendlichen und nicht lediglich an Problemen. Damit bietet sie eine Grundlage für die Prävention von Begegnungen und Kommunikationsformen, die das Auftreten von Gewalt begünstigen. Die Verbindung der Marte Meo Methode mit der Prävention sexualisierter Gewalt eröffnet eine Perspektive auf neue Möglichkeiten. Sie nimmt die Verantwortung der pädagogisch Handelnden in den Blick und zielt auf eine Stärkung und die Entwicklungsförderung von Kindern und Jugendlichen. Marte Meo schließt sich damit an eine Debatte an, die dazu einlädt, Prävention als Ergebnis und Kultur eines Miteinanders zu verstehen und auf diese Weise eine sichere Umgebung für Kinder und Jugendliche zu ermöglichen. Die Veranstaltung lädt dazu ein, diesen Überlegungen zu folgen, sie zu hinterfragen, weiterzudenken und in den eigenen (pädagogischen) Alltag zu übertragen.
Zeitlicher Umfang: Als Workshop oder Vortrag möglich
Kontakt: Martina Masurek

Elterncoaching „Der ganz normale Wahnsinn!“

In diesem Workshop laden wir Sie ein, mit vielfältigen Methoden und praktischen Anregungen eine neue Sicht auf Altbewährtes einzunehmen und Neues auszuprobieren. Neben dem fachlichen Input lebt dieser Workshop von Ihrem Erfahrungsschatz als Eltern. Mithilfe von Übungen und Marte Meo nehmen wir Ihren Alltag in den Blick und entwickeln konkrete Handlungsmöglichkeiten. Den eigenen Stärken wertschätzend zu begegnen, und Herausforderungen als Möglichkeiten zu begreifen, sind dabei die Grundlagen unserer Arbeit. Unser Ziel ist es, Sie mit einem wohlwollenden und durchaus humorvollen Blick auf den normalen Wahnsinn des Elternseins zu begleiten, auf diese Weise den Alltag entspannter zu gestalten, und Ihre Kinder in ihrer Entwicklung zu unterstützen. Der Workshop findet in Kooperation mit Carla Pottkämper statt.
Zeitlicher Umfang: 4 Seminartage á 4 Stunden
Anforderungen/Voraussetzungen: Interesse an gelungener Kommunikation und Bereitschaft zur Selbstreflexion
Maximale Gruppengröße: 12 Teilnehmer_innen
Kontakt: Martina Masurek
Den Flyer zum Workshop finden Sie hier

Let´s talk about sex!

Dieser dreitägige Workshop richtet sich an Frauen, die…
… der positiven, sexuellen Selbstwahrnehmung und der Reflexion der eigenen sexuellen Identität mit Neugierde begegnen
… ressourcen- und lösungsorientierte, systemische sowie kreative Interventionen kennenlernen möchten
… offen für „Vertrauen ins Anvertrauen“ sowie Netzwerkarbeit sind
… Interesse an folgenden Themen mitbringen: 1. Sexuelle Selbstbestimmung der Frau(en) – ein historischer Überblick über gesellschaftliche und juristische Entwicklungen 2. Gesellschaftliche Sichtbarkeit von Sexualität – Heteronormativität, Sexismus und Scham als regulierendes Moment 3. Visionen einer positiven, sexuellen Selbstwahrnehmung – und was das Sprechen über Sex bewirken kann.
Zusammen mit unseren Teilnehmerinnen möchten wir einen Raum gestalten, der eine positive, sexuelle Selbstwahrnehmung und das Wachsen von Vertrauen in das Sprechen über Sexualität ermöglicht.
Der Inhalt der drei Tage orientiert sich an den zeitlichen Dimensionen Vergangenheit – Gegenwart – Zukunft.
Neben theoretischen Inputs, die zur Selbstreflexion anregen, arbeiten wir in diesem Workshop gruppen- und prozessorientiert. Dabei sind Fragen leitend, wie: Was verstehe ich unter weiblicher Sexualität? Wie erfahre ich Sexualität? Inwieweit ist Sexualität ein erlerntes Muster? Wie wirkt(e) Scham als regulierendes Moment in meiner sexuellen Entwicklung? Was nutzt sexuelle Bewusstheit?
Der Workshop findet in Kooperation mit Annette Sommer statt.
Kontakt: Martina Masurek

Spezielle Angebote für Personen aus beratenden Tätigkeitsfeldern

E-motion – was uns bewegt

„Mich interessiert nicht, wie die Menschen sich bewegen, sondern, was sie bewegt.“
Dieses Zitat von Pina Bausch lässt sich ebenso als ein Anliegen systemischer Beratenden beschreiben, wenn wir Klient_innen dabei unterstützen herauszufinden, welche Muster, Antreiber, Erwartungs-Erwartungen usw. ihr Handeln und Fühlen beeinflussen, wie und wo sie in Beziehungen zu anderen stehen und welche Themen sie bewegen. Dabei bilden Worte die Grundlage unserer Beratungsarbeit. In diesem Workshop wollen wir über das Sagbare hinausgehen, indem wir das, was für Gewöhnlich durch Worte zum Ausdruck gebracht wird, in Bewegung(en) bringen und so eine neue Dimension des Perspektivwechsels eröffnen. Die Teilnehmenden erhalten mithilfe angeleiteter Improvisationsübungen die Möglichkeit, ihren Themen durch Körperbewegungen eine Form zu geben und mit ihnen zu experimentieren. Welche Bewegungen fühlen sich gut an und warum? Welche Gefühle entstehen, wenn ich eine Bewegung mache, die ich noch nie gemacht habe? Wie verändern sich meine Bewegungen, wenn ich jemandem begegne? Inwiefern Bewegung und Tanz in Beratung zum Einsatz kommen und sie ergänzen können, wollen wir gemeinsam mit der Gruppe diskutieren. Wenn wir davon ausgehen, dass jede Bewegung uns etwas über uns verrät, dann ermöglicht uns Tanz eine sehr persönliche Kommunikation mit uns selbst und mit denen, die sich mit uns bewegen – dieser Workshop ist eine Einladung, dieser Idee nachzugehen.Der Workshop findet in Kooperation mit Hülya YogDanset statt.
Dieser Workshop findet am 1. September 2019 über das Kölner Institut für Beratung & pädagogische Professionalisierung statt. Nähere Informationen zu Kosten und Anmeldung finden Sie hier.

Marte Meo „Therapist/Colleague Trainer“

Als angehende Marte Meo „Therapist“ (Elternberatung) und/oder „Colleague Trainer“ (Beratung von Fachpersonal) lernen die Seminarteilnehmer_innen eigenständig Videointeraktionsanalysen anzufertigen und Marte Meo Beratungsgespräche durchzuführen. Dazu gehört das Erstellen von Entwicklungsdiagnosen und die Prozessklärung. Wie Informationen im Rahmen der videobasierten Methode vermittelt werden, wird anhand eigener Fälle geübt und im Rahmen der Weiterbildung supervidiert. Abschließend findet die Dokumentation der Beratungsfälle und eine Abschlusspräsentation statt.
Zeitlicher Umfang: 12 Seminartage innerhalb von 14-24 Monaten
Start eines neuen Kurses: 15. November 2019 am koelner institut
Anforderungen/Voraussetzungen: Marte Meo „Practitioner“; Eigenständige Durchführung und Dokumentation von ca. 5 Beratungsfällen mit Abschlusspräsentation
Maximale Gruppengröße: 9 Teilnehmende
Kontakt: Martina Masurek

Farben & Formen im Beratungsprozess

We teach children to color inside the lines, and then expect adults to think outside the box. (Frank Sonnenberg)
Der Einsatz von Kunst und Kreativität ermöglicht Beratenden und ihren Klient_innen, leistungs- und ergebnisorientierten Erwartungs-Erwartungen – auch innerhalb von Beratungsarbeit – zunächst wertzuschätzen und anschließend mit Mut und Leichtigkeit zu begegnen. Pinsel&Leinwand lassen darüber hinaus Themen sichtbar werden, die über das Sprachliche hinausgehen oder durch Worte (noch) nicht ausgedrückt werden können und stellen somit eine wertvolle Bereicherung für Beratungsprozesse dar. Anhand angeleiteter Übungen werden die Teilnehmenden zunächst eingeladen, eigenen Themen Formen und Farben zu verleihen. Anschließend erhalten sie Informationen zum Einsatz ausgewählter Materialien und kunsttherapeutischer Elemente im Beratungsprozess und entwickeln erste Ideen, wie und wo sie sich den Einsatz von Kunst in der eigenen Beratungsarbeit vorstellen können.Die Kreativität der Klient_innen kann die Beratungsarbeit bereichern und sowohl Erkenntnis- als auch Veränderungsprozesse ermöglichen – es bedarf lediglich eines Stück Papiers und des Vertrauens, dass alles, was wir mit Farbe erschaffen, voller Schönheit ist. Wir freuen uns auf einen kunterbunten und wunderschönen Workshoptag! Der Workshop findet in Kooperation mit Maria Amon statt.
Kontakt: Martina Masurek

Geschlecht – Macht – Realität. Zur (Re-)Produktion von Geschlecht in Beratung

Was meinen wir, wenn wir als Beratende von „Familie“ sprechen? Inwiefern ist das Bild von Mutter-Vater-Kind relevant für unsere Arbeit als Beratende? Wen erreicht Paarberatung und Familientherapie (nicht) und warum? Im Rahmen des Workshops beschäftigen wir uns mit Heteronormativität als sozialer Praxis und Geschlecht als kulturellem Konstrukt. Inwiefern Monogamie, Zweigeschlechtlichkeit und ihre Hierarchisierung auch in Beratung eine Rolle spielen, wird sowohl anhand von Texten und Beispielen, als auch der Erfahrungen der Teilnehmenden thematisiert und diskutiert. Als Beratende sind wir nicht frei von gesellschaftlichen, alltagspraktischen Festschreibungen – dieser Workshop sensibilisiert für die Unterschiedlichkeit von Lebenswirklichkeiten mit besonderem Blick auf das vorherrschende Geschlechterverhältnis.
Kontakt: Martina Masurek

Die Fortbildungsangebote bieten wir als Inhouse-Veranstaltungen oder bei ausreichender Nachfrage in den Räumlichkeiten der Beratungspraxis Lindenthal an.
Sollten Sie an einem der Angebote interessiert sein oder Fragen haben, freuen wir uns auf Ihre persönliche Anfrage.